AMINOSÄUREN
sind für den Stoffwechsel und das Abwehrsystem wichtig. Sie sind
Bestandteil aller Zellmembranen und Träger der unverfälschten Zellneubildung
und Zellreparatur.
Glutaminsäure: Eine Aminosäure, die im Zellstoffwechsel eine wesentliche Rollespielt.
Sie wird hauptsächlich für die Proteinsynthese und für die Umwandlung zu Glutamin benötigt. Glutamin wird vom Gehirn ohne Schwierigkeiten aufgenommen, hat eine beruhigende besänftigende Wirkung und fördert die Konzentrationsfähigkeit. Glutamin ist die wichtigste Energiequelle in den Zellen und wird in vielen Geweben des Körpers abgebaut, um Energie zu produzieren. Es ist als Energielieferant unentbehrlich für Darmwände und weiße Blutkörperchen.
Glutamin kann von der Leber aufgenommen werden und in Glucose umgewandelt werden und so den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht halten.
Es hebt die Stimmung, reduziert den Hunger auf Süßes und den Durst auf Alkohol.
Natürliche Quellen: Hartkäse, Quark, Getreidekörner.
L-Carnitin: Ist eine Aminosäure, ein vitaminähnlicher Nährstoff, der zu mehr Körperkraft und Kondition verhelfen kann.
Es fördert die Gewichtsabnahme, da es die Fette mobilisiert und sozusagen in die Zellen befördert, wo sie zur Energiegewinnung herangezogen werden können. L-Carnithin senkt zu hohe Blutcholesterinwerte und erhöht gleichzeitig den HDLCholesterinspiegel. Es ist ein echter Powerstoff für die Zellen und die Herzleistung.
Im Alter optimiert L-Carnitin die Sauerstoffzufuhr der Herzzellen und bessert die
Gehirnleistung. Die Merkfähigkeit verbessert sich, und die Vergesslichkeit lässt
nach.
Natürliche Quellen: Fleisch
N-Azetyl-L-Zystein: Wird aus der Aminosäure L-Cystein gewonnen.
Es fungiert als Antioxidans und schützt Bindegewebe und Schleimhäute.
Taurin: Ist eine organische Säure mit einer Aminogruppe und wird deshalb oft als Aminosäure bezeichnet, es handelt sich jedoch um eine Aminosulfonsäure.
Taurin ist an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und reguliert den Flüssigkeitshaushalt der Zellen.
Natürliche Quellen: Krabben, Garnelen, Austern, mageres Fleisch.
ENZYME
sind notwendig für die Verdauung der Nahrung. Sie setzen wertvolle Vitamine,
Mineralstoffe und Aminosäuren frei, die uns gesund und vital erhalten. Enzyme
sind Katalysatoren, d.h. sie haben die Kraft, im Körper etwas in Bewegung zu
bringen, ohne dass sie selbst dabei verändert oder zerstört werden. Ein Mangel an Enzymen behindert die Aktivität von Mineralstoffen und Vitaminen.
Bromelain: Wird aus dem Stamm der Ananas gewonnen. Es ist ein Enzym, das die Verdauung fördert, während es gleichzeitig die Resorption von Nährstoffen aus der Nahrung und zusätzlichen Präparaten verbessert. Es kann helfen, Schmerzen und Schwellungen bei Arthritis und Verletzungen zu lindern.
Katalase: Ein hochwirksames antioxidatives Enzym in den Zellen.
Im menschlichen Körper gehört es mit zu den am häufigsten vorkommenden Enzymen. Schützt vor Osteoporose, verringert Hautschäden, die durch Lichteinflüsse entstanden
sind, stärkt das Immunsystem und unterstützt Entgiftungsprozesse in der
Leber.
Natürliche Quellen: Honig, Kuhmilch, Mais, Weintrauben, Aloe Vera.
Papain: Ist ein Enzym, das in relativ hoher Konzentration in der noch grünlichen
Schale und den Kernen der Papaya vorkommt und daraus gewonnen wird.
Das Enzym hat eine eiweißspaltende Wirkung und wird in der Alternativmedizin
bei der Ausheilung schwerster Wunden eingesetzt.
Coenzym Q 10 (Ubichinon): Coenzym Q 10 ist ein physiologisches, lebenswichtiges Element der Mitochondrien. Die Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen, wobei die aktivsten Körperzellen (Leber, Herz, Muskulatur, Nieren, Bauchspeicheldrüse)
die höchste Konzentration an Mitochondrien aufweisen und somit einen höheren Bedarf an Coenzym Q 10 haben. Q 10 ist unentbehrlich für ein kräftiges Immunsystem.
Die körpereigene Produktion lässt etwa ab dem 20. Lebensjahr nach.
Q 10 ist – streng genommen – kein vollständiges Enzym. Sondern eine vitaminähnliche Substanz, die sich mit den Eiweißmolekülen zu Enzymen verbindet. Q 10 kann man nur schwer ausreichend über Nahrungsmittel aufnehmen. Es wird durch Lebensmittelkonservierung zerstört.
Es ist ein ideales Geriatrikum, da es das Leben nicht nur verlängert, sondern auch lebenswerter macht, denn neben dem physischen wird auch das geistige Wohlbefinden verbessert.
Natürliche Quellen: Mais, Sojabohnen, Nüsse, Fleisch, Spinat, Brokkoli, Soja-, Sesam- und Rapsöl.
Alpha-Liponsäure: Diese körpereigene Substanz unterstützt die Wirkung von Enzymen
in den Zellen. Sie hat eine außergewöhnliche Fähigkeit, andere Antioxidantien
(wie Vitamin C, Vitamin E, Coenzym Q 10, Glutathion) regenerieren zu können
und ein Maximum an Wirksamkeit aus ihnen herauszuholen.
Natürliche Quellen: Spinat, Kartoffeln, rotes Fleisch.
MILCHSÄURE-BAKTERIEN:
- Lactobacillus Acidophilus
- Lactobacillus Plantarum
- Lactobacillus Casei
- Bifido-bacterium Longum
- Streptococcus Thermophillus
- Lactobacillus Brevis
Milchsäurebakterien sind die Wächter des ökologischen Gleichgewichtes der
Darmflora. Ein Großteil der physiologischen Darmflora setzt sich aus mikroaerophilen und anaeroben Milchsäurebakterien zusammen. Milchsäurebakterien sind „Multitalente“, die unterschiedlichste Aufgaben zur Aufrechterhaltung der Gesundheit des Menschen wahrnehmen.
Die Aufgaben von Milchsäurebakterien:
- Unterstützung der natürlichen Barrierefunktion des Darmes, die fremde Keime daran hindert, sich im Darm und in der Darmschleimhaut anzusiedeln um Entzündungen hervorzurufen.
- Produktion von Schwefelwasserstoff und Wasserstoffperoxid, die als mikrobizide Substanzen das Gleichgewicht innerhalb der Mikroflora des Darmes stabilisieren.
- Bildung von kurzkettigen Fettsäuren, über die die Darmmotilität angeregt und die Verdauung unterstützt wird.
- Wichtiger ernährungsphysiologischer Beitrag zur Aufrechterhaltung der Gesundheit durch Bildung von verschiedenen lebensnotwendigen Vitaminen.
OPC: Oligomere Procyandine oder Proanthocydine.
Sie gehören zur Gruppe der Flavonole (Zellschutzstoffe, die Eentzündungshemmend sind).
Das bisher stärkste beschriebene Antioxidant ist ca. 20 mal so stark wie Vitamin C oder 50 mal so stark wie Vitamin E. OPC sind Katalysatoren, die die positive Wirkung von Vitamin A, C und E um das Zehnfache boosten können. Sie passieren auch die Blut-Hirn-Schranke und können so das Hirngewebe vor oxidativem Stress schützen.
OPC führt zur Verringerung eines zu hohen Cholesterinspiegels, stärkt die Blutgefäße, verbessert das Bindegewebe und verhindert Herz- und Kreislauferkrankungen.
OPC verstärkt die Belastbarkeit, verbessert die Gedächtnisfunktion, verlangsamt den Alterungsprozess, verhindert Karies und arthritische Entzündungen und stärkt das Immunsystem.
OPC ist wasserlöslich, erreicht nach 45 Minuten seine höchste Konzentration im
Blut. Es wird innerhalb von Minuten über die Mund- oder Magenschleimhaut ins
Blut aufgenommen und verteilt sich in kurzem Zeitraum in all die verschiedenen
Organe sowie im gesamten Körpergewebe, bis hin zu Haut, Haaren und Nägeln.
Bereits nach 24 Stunden hat sich die Widerstandsfähigkeit der Blutgefäße verdoppelt.
Natürliche Quellen: Traubenkerne, Schale und Laub roter Trauben, Kiefernrinde, Rotwein, in den roten Häutchen von Erdnüssen, Kokosnüssen und Äpfeln.
FETTE (essentielle Fettsäuren): Mediziner und Ernährungswissenschaftler empfehlen für die Gesundheit, Lebensmittel mit einem hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren, insbesondere den Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren zu bevorzugen.
Der Körper kann sie selbst nicht herstellen, daher müssen sie in ausreichender
Menge mit der Nahrung aufgenommen werden. Da ihnen grundlegende
Strukturaufgaben in der Zelle zukommen, sind sie für den menschlichen Organismus unentbehrlich und für die Gesundheit von unschätzbarem Wert.
Omega-3-Fettsäuren: befinden sich in hohen Konzentrationen in Kaltwasserfischen, wie Makrele, Hering, Lachs und Kabeljau, aber auch in Wild. Ein Mangel führt zu eingeschränktem Sehvermögen und reduzierter Lernfähigkeit.
Omega-6-Fettsäuren befinden sich vor allem in pflanzlichen Ölen und Nüssen. Ein Mangel führt zu Wachstumsverzögerungen und Hautschäden.
KOHLENHYDRATE
sind die Hauptlieferanten für die Energien unseres Körpers.
Während der Verdauung werden Stärke und Zucker (die Hauptbestandteile der
Kohlenhydrate) in Glucose aufgespalten, besser bekannt als Blutzucker. Dieser
Blutzucker liefert die wesentliche Energie für unser Gehirn und das zentrale Nervensystem.
Nimmt man zu wenig Kohlenhydrate zu sich, kommt es zu einer Übersäuerung
des Blutes, und es droht ein Leistungs- und Launetief.
MINERALSTOFFE
sind allesamt Antioxidantien. Sie sind am Zellwachstum und an der Energiegewinnung aus der Nahrung beteiligt, dennoch kann kein einziger Mineralstoff vom Körper selbst gebildet werden. Deshalb müssen alle Mineralstoffe in den richtigen Mengen zugeführt werden. Mineralstoffe sind lebensnotwendig, weil Vitamine sonst weder wirken, noch vom Körper resorbiert werden können. Ein Minus macht sich häufig schon am Aussehen bemerkbar. Brüchige Nägel, vorzeitiger Elastizitätsverlust oder brüchiges, glanzloses Haar gehen oft auf das Konto eines Mineralstoffmangels.
Calcium: Im menschlichen Körper ist mehr Calcium als jeder andere Mineralstoff
enthalten. Je nach Köpergröße, Lebensalter und Calciumversorgung können bis zu 1,4 kg Calcium im menschlichen Körper gespeichert sein. Hauptsächlich bildet Calcium das Hartgewebe des Körpers. In Knochen und Zähnen sind ca. 99% des im Körper enthaltenen Calciums. Der Rest befindet sich im Plasma.
Die Konzentration des Calciums im Blut wird über verschiedene hormonelle Systeme auf einem konstanten Niveau gehalten. Das Knochengewebe wird dabei als Calciumdepot verwendet, das Schwankungen ausgleicht. Calcium ist der hauptverantwortliche Mineralstoff bei der Muskelkontraktion. Es ist Bestandteil von vielen Enzymen und gleichzeitig auch deren Aktivator. Zudem wird die Aktivierung zahlreicher Zellen durch Hormone durch einen kurzzeitigen Calciumeinstrom in die Zelle gesteuert. Calcium spielt auch bei der Wundheilung bzw. Blutgerinnung eine wichtige Rolle.
Bis etwa zum 30. Lebensjahr wird in der Regel mehr Calcium in den Knochen eingelagert als abgebaut. Zu diesem Zeitpunkt spricht man von der höchsten Knochenmasse.
Ab diesem Zeitpunkt reduziert sich die Knochenmasse. Das bedeutet,
die Knochendichte verringert sich. Dieser Prozess kann nicht aufgehalten aber abgeschwächt werden. Entscheidend bei der Calciumauslagerung aus den Knochen ist eine entsprechende Ernährung und ausreichende körperliche Bewegung.
Natürliche Quellen: Milch, Milchprodukte, Käse (Hartkäse ist calciumreicher als
Weichkäse).
Chrom: Wirkt zusammen mit Insulin beim Zuckerstoffwechsel.
Es hilft beim Transport von Eiweiß an die Stellen, wo es gebraucht wird.
Chrom hilft beim Wachstum, bei der Vorbeugung gegen zu hohen Blutdruck und
kann ihn senken. Es beugt Diabetes vor und ist hilfreich zur Vermeidung von Heißhunger auf Süßes und von plötzlichem Energieabfall.
Natürliche Quellen: Kalbsleber, Weizenkeime, Bierhefe, Huhn, Maisöl, Miesmuscheln.
Jod: Zwei Drittel des Jods im Körper befinden sich in der Schilddrüse. Da die
Schilddrüse den Stoffwechsel kontrolliert und Jod die Schilddrüse beeinflusst,
kann eine Unterversorgung mit diesem Mineralstoff zu verlangsamter geistiger Reaktion, Gewichtszunahme und Energiemangel führen.
Es hilft bei der Verbrennung von überschüssigem Fett, fördert das Wachstum und spendet zusätzlich Energie. Jod steigert die geistige Beweglichkeit. Es fördert gesundes Haar, gesunde Haut, gesunde Nägel und Zähne.
Natürliche Quellen: Kelp-Alge, in jodreichem Boden angebautes Gemüse, Zwiebeln, Meeresfrüchte und jodiertes Salz (Meersalz).
Kalium: Wirkt zusammen mit Natrium, um den Wasserhaushalt des Körpers zu regulieren und den Herzrhythmus zu normalisieren (Kalium wirkt innerhalb der Zellen, Natrium außerhalb).
Zu niedriger Blutzucker führt zu einem Verlust an Kalium, ebenso wie langes Fasten und starker Durchfall. Geistiger und körperlicher Stress kann zu einem Kaliumdefizit führen.
Kalium fördert klares Denken, indem es dem Gehirn Sauerstoff zuführt.
Es trägt zur Ausscheidung der Stoffwechselprodukte bei, hilft bei der Senkung des Blutdrucks und bei der Behandlung von Allergien.
Natürliche Quellen: Zitrusfrüchte, Zuckermelonen, Tomaten, alle grünen Blattgemüse, Bananen, Kartoffeln.
Kupfer: Ist notwendig, um das Eisen im Körper zu Hämoglobin umzuwandeln und zur Verwertung von Vitamin C. Es kann schon 15 Minuten nach der Einnahme in den Blutkreislauf gelangen. Kupfer macht die Aminosäure Tyrosin verwertbar; sie kann durch Kupfer als Pigmentfaktor für Haar und Haut wirken. Kupfer erhält die Energie, indem es zur wirkungsvollen Eisenaufnahme beiträgt.
Natürliche Quellen: Bohnen, Erbsen, Vollkorn, Pflaumen, tierische Innereien, Krabben, die meisten Meeresfrüchte.
Magnesium: Ist notwendig für den Stoffwechsel von Calcium, Vitamin C, Phosphor, Natrium und Kalium.
Es ist wichtig für das richtige Funktionieren von Nerven und Muskeln und bedeutsam bei der Umwandlung von Blutzucker in Energie.
Magnesium wirkt besonders gegen Stress und gegen Depressionen. Es hilft bei
der Verbrennung von Fett und gibt Energie. Magnesium fördert ein gesünderes
Herzgefäßsystem und trägt zur Verhinderung von Herzinfarkt bei.
Natürliche Quellen: Ganze Getreidekörner, Feigen, Mandeln, Nüsse, Samen und
Kerne, dunkelgrüne Blattgemüse, Bananen.
Mangan: Hilft bei der Aktivierung von Enzymen, die notwendig sind, damit der Körper Biotin, Vitamin B und Vitamin C richtig auswertet.
Es ist notwendig für einen guten Knochenaufbau, wichtig für die Bildung von
Thyroxin (Haupthormon der Schilddrüse) und für die richtige Verdauung und Verwertung von Nahrungsmitteln.
Mangan hilft gegen Erschöpfungszustände, unterstützt die Muskelreflexe und
wirkt vorbeugend gegen Osteoporose.
Es verbessert das Gedächtnis und verringert nervöse Reizbarkeit.
Natürliche Quellen: Vollkorngetreide, Nüsse, grünes Blattgemüse, Erbsen, Rote Bete.
Molybdän: Unterstützt den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel.
Es ist ein lebenswichtiger Teil jenes Enzyms, das für die Eisenverwertung verantwortlich ist. Molybdän wirkt vorbeugend gegen Anämie und steigert das allgemeine Wohlbefinden.
Natürliche Quellen: Dunkelgrünes Blattgemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte
Selen: Vitamin E und Selen haben eine synergistische Wirkung, d.h. sie erzielen
eine gegeseitige Steigerung der Wirksamkeit.
Vitamin E und Selen sind beides Antioxidantien und verhindern – oder zumindest verzögern – die Alterung und Verhärtung des Gewebes durch Oxidation. Selen schützt vor einigen Krebserkrankungen, hilft das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken und mildert Hitzewallungen und Beschwerden in den Wechseljahren.
Natürliche Quellen: Meeresfrüchte, Niere, Leber, Weizenkeime, Kleie, Thunfisch, Zwiebeln, Tomaten, Brokkoli, Knoblauch, brauner Reis.
Zink: Zink ist wie ein Verkehrspolizist, der den ordnungsgemäßen Ablauf der körperlichen Prozesse, die Steuerung des Enzymsystems und Erhaltung der Zellen dirigiert und überwacht.
Zink ist wichtig für die Proteinsynthese und Bildung von Collagen.
Es sorgt für die Fähigkeit der Muskeln, sich zusammenzuziehen.
Zink ist Bestandteil vieler lebenswichtiger Enzyme und wichtig für die Ausgewogenheit des Blutes (es sorgt für die richtige Vtamin-E-Konzentration im Blut) und das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper. Zink beschleunigt die Heilung bei inneren und äußeren Verletzungen. Es fördert das Wachstum und die geistige Beweglichkeit, hilft den Geschmackssinn wiederherzustellen und wirkt unterstützend bei der Behandlung von Unfruchtbarkeit sowie vorbeugend gegen Probleme mit der Prostata.
Natürliche Quellen: Fleisch, Leber, Meeresfrüchte (vor allem Austern), Weizenkeime, Bierhefe, Kürbiskerne, Eier, Magermilchpulver, gemahlene Senfkörner.
VITAMINE:
Heutzutage ist die Zufuhr von Makronährstoffen bei den meisten Menschen ausreichend gesichert, jedoch nicht die Vitaminversorgung. In unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft spricht man sogar von einem Mangel im Überfluss, denn der Vitaminhaushalt der meisten Menschen ist nicht optimal.
Risikofaktoren sind besonders Ernährungsfehler, Stress, zu wenig Schlaf und negative Umwelteinflüsse, da sie den Vitaminbedarf um einiges erhöhen.
Vitamin A: Ist ein fettlösliches Retinol, das hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln, aber auch in Form von Caritonoiden als so genanntes Provitamin A aufgenommen werden kann.
Vitamin A ist wichtig für das Wachstum, Funktion und Aufbau von Haut und
Schleimhäuten, Blutkörperchen, Stoffwechsel sowie für den Sehvorgang. Die Verwertung dieses Vitamins im Körper kann durch fettarme Kost, Leberschäden und die Einnahme von Östrogenpräparaten gestört werden. Vitamin A erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionen, sorgt für gesunde Haut, Zähne und Haare, reguliert die Talg-und Schweißdrüsenfunktion.
Vitamin A wirkt einer Überverhornung entgegen und beugt Oxidationsprozessen in und auf der Haut vor (Komedonen, Altersflecken), und es fördert die Sehkraft.
Natürliche Quellen: Kalbsleber, Eier, Butter.
Vitamin B1 (Thiamin): Wird im Volksmund auch das Stimmungsvitamin genannt. Wird das Vitamin B1 für ca. 14 Tage dem Körper nicht mehr zugeführt, sind die Reserven zu 50% aufgebraucht.
Vitamin B1 ist für die Verbrennung von Kohlenhydraten unbedingt erforderlich, wobei es sich als Coenzym selbst verbraucht. Da Gehirn und Nervenzellen auf Energie aus Kohlenhydraten angewiesen sind, wirkt sich ein Mangel besonders auf alle Gehirn- und Nervenfunktionen aus. Es ist auch für die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fette nötig.
Thiamin ist hitzeempfindlich, es wird durch Kochen zu ca. 40% zerstört. Es ist wasserlöslich, dadurch geht beim Kochen in Wasser ein Teil ins Kochwasser verloren.
Natürliche Quellen: Weizenkeime, Sojabohnen, Schweinefleisch.
Vitamin B2 (Riboflavin): Wird im Volksmund das Wachstumsvitamin genannt. Es ist zwar stark lichtempfindlich, dafür aber sehr hitzestabil, so dass es beim Kochen nicht zerstört wird. Es nimmt im Stoffwechsel eine zentrale Rolle ein. Es unterstützt so die Umwandlung von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten in Energie.
Außerdem wirkt es unterstützend auf die Aufgaben der Vitamine B6 und Niacin.
Ein Mangel führt zu Exanthemen, Hautrissen und Lichtüberempfindlichkeit.
Natürliche Quellen: Milch, Milchprodukte, Brokkoli, Spargel, Spinat.
Vitamin B3 (Niacin): Ist am Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel, an der Energiegewinnung und bei Entgiftungs- und antioxidativen Systemen beteiligt. Es wird therapeutisch bei Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt, da es dosisabhängig Cholesterin- und Triglyzeridwerte senkt und HDL-Cholesterin erhöht. Seine gefäßerweiternde Wirkung macht man sich bei Bluthochdruck oder Migräne zu Nutzen.
Es fördert die Merkfähigkeit und Konzentration.
Natürliche Quellen: Hefe, mageres Fleisch, Fisch, geröstete Erdnüsse.
Vitamin B5 (Pantothensäure): Pantothensäure ist die Vorstufe des Coenzym A, das eine zentrale Rolle im Stoffwechsel einnimmt. Es ist wichtig bei der Umwandlung von Fett und Zucker in Energie. Zu Recht gilt es als das Hautvitamin.
Vitamin B5 beschleunigt die Wundheilung, lindert Hautreizungen und wirkt Rötungen entgegen. Seine besondere Bedeutung liegt auch darin, dass es die Speicherund Bindefähigkeit der hauteigenen Feuchtigkeit in tieferen Hautschichten erhöht. Vitamin B5 verringert die nachteilige Giftablagerung bei Medikamenteneinnahme.
Natürliche Quellen: Alle grünen Gemüsesorten, Hefe, Getreidearten.
Vitamin B6: Dieses Vitamin setzt sich aus den drei Derivaten Pyridoxal, Pyridoxamin und Pyridoxin zusammen. International wird es aussschließlich unter der Bezeichnung „Pyridoxin“ geführt. Der Bedarf an Vitamin B6 steigt mit der erhöhten Aufnahme von Proteinen, denn es spielt eine große Rolle im Eiweißstoffwechsel. Es schützt vor Nervenschädigungen und verringert die Ausscheidung von Oxalsäure über die Nieren und beugt damit Nierensteinen vor.
Natürliche Quellen: Weizenkeime, Lachs, Walnüsse.
Biotin (Vitamin B7 oder Vitamin H): Biotin ist an allen Stoffwechsel-Vorgängen beteiligt, bei denen die Nahrung (speziell Fette und Kohlenhydrate) in Energie umgesetzt wird.
Einen mit Biotin gut versorgten Körper erkennt man am gesunden Aufbau von
Haut, Haaren und Nägeln. Deshalb wird Biotin auch als Vitamin H (wie Haut- und
Haar-Vitamin) bezeichnet. Biotin wird von den körpereigenen Darmbakterien gebildet, deren Produktion den Tagesbedarf eines Menschen deckt. Wer allerdings extrem viel Hühnereiweiß zu sich nimmt, riskiert eine Unterversorgung, da eine bestimmte Substanz im Hühnereiweiß eine unverdauliche Verbindung mit Biotin eingeht.
Natürliche Quellen: Blumenkohl, Leber, Haselnüsse.
Vitamin B12 (Cobalmin): Ist unter anderem als Coenzym an der Zellteilung und Blutbildung beteiligt sowie am Abbau der Nahrungsbestandteile.
Cobalmin wird nur von Mikroorganismen (beispielsweise Bakterien) hergestellt.
Pflanzliche Lebensmittel enthalten daher kein Cobalmin, deswegen tritt ein Mangel häufig bei Vegetariern auf.
Natürliche Quellen: Alle Fleisch- und Fischarten, besonders Hering, Seelachs,
Schweinefleisch.
Vitamin C: Ein hochwirksames, wasserlösliches Antioxidans.
Die meisten Tiere stellen ihr Vitamin C selbst her, aber Menschen, Affen und Meerschweinchen müssen auf die Nahrung zurückgreifen.
Vitamin C spielt eine grundlegende Rolle bei der Bildung von Kollagen, beim Aufbau von Aminosäuren und hilft dem Körper bei der Aufnahme von Eisen.
Es verzögert die Alterung, steigert die Zellenergie und beschleunigt den Wundheilungsprozess.
Vitamin C führt zu einer Doppeloxidation des Melanins, was zur Auflösung der natürlichen Pigmente beiträgt, hilft also bei übermäßiger Pigmentierung.
Unter Stressbedingungen wird Vitamin C schneller verbraucht, Raucher und ältere Menschen haben einen erhöhten Bedarf, aber auch Frauen, die die Pille nehmen. Kohlenmonoxid zerstört Vitamin C, deswegen sollten Stadtbewohner mehr Vitamin C zu sich nehmen.
Eine Erhöhung der Dosierung ist empfehlenswert nach der Einnahme von Aspirin, weil Aspirin die Ausscheidung von Vitamin C verdreifacht. Vitamin C steigert die Wirkung von Medikamenten, die zur Behandlung von Erkrankungen der Harnwege verabreicht werden und hilft, den Cholesterinspiegel im Blut sowie den Blutdruck zu senken.
Es steigert das Abwehrsystem und gibt Schutz gegen viele Krebsarten.
Außerdem schwächt es die Wirkung von vielen Substanzen, die zu Allergien führen.
Die besten Vitamin-C-Präparate enthalten den vollständigen C-Komplex aus Bioflavonoiden, Hesperidin und Rutin. Das Vitamin C der Hagebutte enthält Bioflavonoide und andere Enzyme, die bei der Absorption von Vitamin C helfen.
Sie sind die reichhaltigste, natürliche Quelle für Vitamin C. Acerola wird aus Acerolabeeren hergestellt.
Natürliche Quellen: Zitrusfrüchte, Beeren, grünes Blattgemüse, Tomaten, Paprikaschoten.
Vitamin D (Calciferol, „Sonnenvitamin“): Vitamin D ist die Vorstufe (Provitamin) für eine Reihe von Hormonen, die den Kalziumhaushalt wesentlich mitbestimmen.
Der menschliche Körper kann dieses Provitamin selbst aus Cholesterin herstellen.
Folsäure (ein Vitamin der B-Reihe = Vitamin B9): Es ist wichtig für den gesamten Stoffwechsel. Folsäuremangel ist der in Europa und Nordamerika häufigste Vitaminmangel.
Im Stoffwechsel hat Folsäure eine zentrale Position: Es ist wichtig für
Aufbau und Reparatur der Nukleinsäuren, also der Erbinformationen, im Bereich
der Blutbildung und der Nervenfunktion. Ein Mangel an Folsäure tritt während einer Schwangerschaft häufig auf. Der menschliche Körper kann keine Folsäure einlagern.
In der Schwangerschaft wird Folsäure vier-bis fünfmal schneller ausgeschieden.
Also muss die schwangere Frau darauf achten, dass sie genügend Folsäure
zu sich nimmt, da die Gefahr von Fehlbildungen und Fehlgeburten sich deutlich
erhöht. Ein kombinierter Mangel an Folsäure und Vitamin B12 kann Störungen
der Eierstockfunktion bis zur Unfruchtbarkeit bewirken.
Ein Mangel an Folsäure vermindert die Empfängnisbereitschaft.
Folsäure ist licht- und hitzeempfindlich, die Nahrung muss schonend zubereitet
werden, beste Garmethode ist das Dämpfen in wenig Wasser, beim Kochen beträgt der Verlust zwischen 30 und 90%. Auch durch Lagerung ohne ausreichende Kühlung sinkt der Folsäuregehalt.
Natürliche Quellen: Vollkornprodukte, Erdbeeren, Kirschen, Trauben, Orangen,
Kürbis und Milch.
Besonders folsäurehaltig ist Petersilie.
Inosit: Gehört, wie Cholin zum B-Komplex und ist am Transport der Fette beteiligt. Es hilft bei der Senkung des Cholesterinspiegels und der Verteilung von Körperfett. Es fördert gesundes Haar und hilft vorbeugend gegen Haarausfall.
Natürliche Quellen: Bierhefe, Grapefruit, Erdnüsse, Kohl, Eier, Milch.
PABA (Para-Aminobenzoesäure): Wird teilweise zum Vitamin B-Komplex gezählt, ist aber nicht als Vitamin allgemein anerkannt. Es ist notwendig für die Verwertung von Proteinen, steht daher auch in Wechselwirkung mit den B-Vitaminen und schützt die Haut vor Sonnenlicht. Als Bestandteil der Folsäure hat es viele weitere Funktionen: Es aktiviert die Darmflora, schützt die Darmwände und hilft bei einer Gluten-Empfindlichkeit, die unangenehmen Reaktionen im Magen und Darm zu vermeiden.
PABA hat die Fähigkeit, den Alterungsprozess abzubremsen, die Bildung von Falten, Runzeln und grauem Haar zu verhindern.
Natürliche Quellen: Leber, Hefe, Vollkornprodukte und Joghurt.
PROTEINE (Eiweiß/Aminosäuren)
sind lebensnotwendig für die Ernährung. In Wirklichkeit wird jedoch nicht das Eiweiß selbst benötigt, sondern die Aminosäuren, die Bausteine der Proteine. Damit der Körper Eiweiß richtig verwertet und synthetisiert, müssen alle essentiellen Aminosäuren vorhanden sein, und zwar im richtigen Verhältnis zueinander.
es ist somit das einzige Vitamin, das der Körper selbst herstellen kann. Voraussetzung dafür ist aber eine ausreichende Bestrahlung der Haut mit UV-Licht. Es genügt bereits ein relativ kurzer Aufenthalt (10-20 Minuten täglich) an der Sonne, es sind keine Sonnenbäder notwendig. Das in Sonnenstudios verwendete UV-A-Licht führt nicht zur Bildung von Vitamin D. Dunst und Smog behindern die Sonnenstrahlen, die für die Vitamin D-Produktion notwendig sind.
Vitamin D unterstützt die richtige Auswertung von Calzium und Phosphor, die für kräftige Knochen und Zähne notwendig sind. Osteoporose hängt immer mit einem Mangel an Vitamin D zusammen. Vegetarier, die keinen Fisch und keine Eier essen, haben ebenfalls häufig einen Mangel an Vitamin D.
Natürliche Quellen: Lebertran, Lachs, Makrelen, Sardinen, Thunfisch, Milchprodukte.
Vitamin E (Tocopherol): Vitamin E ist für eine gesunde Zellfunktion notwendig. Es hat Schutzfunktion, verzögert dadurch den Alterungsprozess und schützt die
Atemwege vor schädlichen Einwirkungen durch Schadstoffe. Vitamin E spielt eine Rolle bei der Bildung roter Blutkörperchen und bei der Energieproduktion im Herzen und im Muskel. Es liefert dem Körper Sauerstoff, gibt somit mehr Ausdauer und baut Erschöpfungszustände ab. Vitamin E beschleunigt die Heilung von Verbrennungen und verhindert die Narbenbildung.
Wer seinen Fettbedarf ausschließlich durch ungesättigte Fettsäuren deckt und die entsprechenden Öle auch zum Braten und Backen bei hohen Temperaturen verwendet, kann einen Mangel an Vitamin E bekommen.
Natürliche Quellen: Weizenkeime, Sojabohnen, Pflanzenöl, Nüsse, Eidotter.
Bioflavonoide (Vitamin P): Es ist ein Sammelbegriff für verschiedene Arten von
Flavonoiden, die in Citrusfrüchten, vorwiegend in den Schalen vorkommen. Sie tragen zu den Farben sowie zum Geruch und Geschmack der Früchte bei. Zu den Citrus- Bioflavonoiden gehören Hesperidin, Rutin, Naringin und Quercitrin. Diese Flavonoide sind auch in anderen Früchten und Gemüsen sowie in Kräutern und Pflanzen enthalten.
Gemeinsam haben alle Bioflavonoiden, dass sie starke Antioxidantien sind. Sie
wirken mit Vitamin C synergistisch und können es vor Oxidation schützen. Daher gelten sie als „natürliche Vitaminverstärker“.
Durch ihre antioxidative Wirkung können Bioflavonoide zum Schutz vor Freien Radikalen beitragen. Das kann zum Schutz vor Krebskrankheiten beitragen.
Sie schützen auch die Blutgefäße und beugen blauen Flecken vor.
Natürliche Quellen: Die weiße Haut und die Trennhaut bei Zitrusfrüchten – Zitronen, Orangen und Grapefruits. Kommt auch in Aprikosen, Buchweizen, Brombeeren,
Kirschen und Hagebutten vor.
Cholin (wurde früher Vitamin B4 genannt): Gehört zur Gruppe der B-Vitamine und ist wichtig für den Fettstoffwechsel. Wirkt zusammen mit Inosit (das ebenfalls zum B-Komplex gehört) bei der Verwertung von Fetten und Cholesterin. Die Cholin-Verwertung des Körpers ist abhängig von Vitamin B12, Folsäure und der Aminosäure L-Carnithin. Es hilft, den Cholesterinspiegel unter Kontrolle zu halten und beugt dem Gedächtnisverlust im Alter vor. Es unterstützt die Arbeit der Leber und hilft so, Gifte und Medikamente aus dem Körpersystem zu beseitigen:
Natürliche Quellen: Eigelb, grünes Blattgemüse, Hefe, Weizenkeime.
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