Isst sich die Menschheit dumm?

Ernährung gilt als entscheidende Komponente für Hirnstörungen.

Von Hans-Ulrich Grimm

 

Oberndorf. Er sorgt sich um seine grauen Zellen. Schon beim Frühstück.

Er nimmt einen Orangensaft, wegen der Vitamine. Dann Tee, ein Schwarzbrot mit Tomate und Joghurt.

Und schließlich einen Apfel, als Energielieferanten, denn das Hirn braucht »wahnsinnig viel« Power: 25 Watt, so viel wie eine kleine Glühbirne.

Konrad Beyreuther ist Professor an der Universität Heidelberg und Staatsrat für Lebens- und Gesundheitsschutz in der baden-württembergischen Landesregierung.

Und er ist auch ein renommierter Alzheimer-Experte, der weiß:

»Die Ernährung ist wahrscheinlich die ganz entscheidende Komponente bei Alzheimer.«

 

Weltweit nehmen Hirnstörungen zu: neben Alzheimer auch Parkinson und multiple Sklerose. Auch die Seele leidet immer häufiger. Und bei den Kids breiten sich Hyperaktivi-tät und Lernstörungen aus. Manche Forscher fürchten gar, dass die Geistesleistung generell zurückgeht, die Hirne schrumpfen. Die Ernährung soll daran wesentlich beteiligt sein. Essen wir uns dumm?

 

Bisher galt das Gehirn als weit gehend autark. Neue Erkenntnisse der Hirnforscher zeigen aber, dass das Gehirn wie kaum ein anderes Organ gut genährt sein will, um ordentlich zu funktionieren. Die Qualität der Nahrung aber lässt nach, und damit steigt offenbar das Risiko für Geist, Gedächtnis - und Psyche.

Ernährungs-Experte Konrad Beyreuther empfiehlt Vitamine fürs Gehirn.

 

Britische Forscher beklagen einen weltweiten Rückgang der Geistesleistung.

»Die Kapazität des Gehirns nimmt nicht mehr länger zu, sondern tatsächlich ab«, sagt Professor Michael Crawford, Direktor des Instituts für Gehirnchemie und menschliche Ernährung an der Universität von Nord-London, schuld sei die Nahrungsindustrie und ihr Bestreben, »billige Nahrung herzustellen«, meint er.

Feine Fette lassen die Gedanken besser flutschen. Zumeist verspeist wird ungesundes Fett, etwa in Hamburgern: »Ganze Generationen von Kindern leben überwiegend von Junk-Food«, klagt der Gehirnforscher Basant Puri vom Londoner Hammersmith Hospital. Das sei »definitiv giftig für das Gehirn«. Es fehlt gleichzeitig an den feinen Fetten, die die Gedanken besser flutschen lassen, den so genannten Omega-3-Fetten.

 

Die wilden Verwandten der Kühe, die Büffel in Busch und Savanne, hatten noch üppige 30 Prozent an Omega-3-Fetten in Milch und Fleisch. Moderne kraftfuttergemästete Hochleistungsrinder bringen es gerade noch auf zwei Prozent.

Die Nahrungsmittelindustrie ist darüber nicht einmal so unglücklich. Denn: »Alle Produkte mit diesen sehr langkettigen Fettsäuren verkürzen die Haltbarkeit«, monierte das Fachmagazin »Agro-Food-Industry Hi-Tech«. Haltbarkeit aber ist, neben dem Preis, das wichtigste Kriterium in der Welt der Supermärkte.

 

Die dafür eingesetzten Zusatzstoffe wirken gleichfalls aufs Gehirn. Etwa der so genannte Geschmacksverstärker Glutamat. Aber auch die harmlos anmutende Zitronensäure. Sie kann als »Trojanisches Pferd« (Beyreuther) den Transport von Aluminium ins Gehirn befördern - und so das Alzheimer-Risiko erhöhen.

Farbstoffe verändern Verhalten und die Lernleistung und werden vor allem von Kindern in alarmierend hohen Mengen verspeist.

 

Bei der Zulassung von Zusatzstoffen zählten Folgen fürs Gehirn bisher nicht zum Test-Pflichtprogramm. Ein schweres Versäumnis, meint Professor Beyreuther: »Wir müssen untersuchen, ob Lebensmittel oder Zusätze das Hirn schädigen können.«

Bis auf weiteres aber muss ein jeder selbst auf hirnschonende Kost achten. Am besten schon beim Frühstück. Ohne künstliche Färb- und Geschmacksstoffe. Mit vielen Vitaminen, die braucht das Hirn gewissermaßen als Rostschutz, um die so genannte Oxidation zu verhindern. Mit Milch und Fleisch von artgerecht genährten Rindern - die haben mehr Omega-3-Anteile. Und mit vielen feinen Fetten, die in Fischen wie Lachs und Makrelen, aber auch im Leinöl enthalten sind. Auch wenn bisher die Ernährungsideologen Fettangst geschürt haben: Das Hirn braucht den Schmierstoff.

 

Eine grosse Auswahl an Nahrungsergänzungsmitteln finden Sie auch in unserem Online-Shop.. >>

 

Bleiben Sie gesund, Ihr Beauty Center Team !


 

Binella Medical Beauty-Fachinstitut

 

Wir sind qualifizierte Anti Aging-Spezialisten, die Sie dabei unterstützen Ihre ganzheitliche Vitalität und jugendliche Gesamtausstrahlung zu verbessern.

 

Sprechen Sie und an!